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Alferink als SoVD-Kreisvorsitzender bestätigt

Alferink als SoVD-Kreisvorsitzender bestätigt

Im Rahmen der Kreisverbandstagung des SoVD in der Grafschaft Bentheim im Saal der Gaststätte Deters haben die Delegierten Bernhard Alferink als Kreisvorsitzenden bestätigt. Neu in den Kreisvorstand ist Thomas Lehre als zweiter Vorsitzender gewählt worden. SoVD-Präsident Adolf Bauer hat als Gastredner angemahnt, die sozialpolitischen Herausforderungen engagiert anzugehen. 

 

Die vergangenen vier Jahre seien ereignisreich gewesen, resümierte Alferink. Der Kreisverband habe einen Personalwechsel im Hauptamt sowie den Umzug der Geschäftsstelle bewältigen müssen und viele sozialpolitische Aktionen durchgeführt. Zudem habe der Kreisverband eine Ausstellung und eine Feier mit über 370 Gästen zum 100-jährigen Jubiläum des SoVD ausgerichtet. Lob gab es für Sozialberaterin und Kreisgeschäftsstellenleiterin Katrin Gemen und für Sachbearbeiterin Anke Hornung. „Unsere Mitglieder sind mit der Sozialberatung und der Arbeit in unserer Geschäftsstelle sehr zufrieden“, so Alferink. Der Kreisvorsitzende freute sich, dass er mit Thomas Lehre einen neuen Kandidaten für den zweiten Vorsitz gefunden habe. Zudem kündigte Alferink an, den Vorsitz nach zwei Jahren an Lehre abzugeben zu wollen. „Wir werden gemeinsam daran arbeiten, dass der Übergang reibungslos klappt“, sagte der Kreisvorsitzende.

SoVD-Präsident Adolf Bauer machte deutlich, dass es für den Sozialverband auch nach 100 Jahren, in denen sich der Verband für eine gerechte Gesellschaft eingesetzt habe, viel zu tun gebe. So habe es zwar Verbesserungen bei der Pflege und bei der Rente gegeben. „Es gibt aber auch hier noch viele Unsicherheiten und Defizite“, so Bauer. Bei der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung forderte der SoVD-Präsident mehr Engagement von der Politik. Kritik übte Bauer auch an der Verkürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I. Bei der Berechnung des Hartz-IV-Satzes seien erhebliche Fehler gemacht worden, sagte Bauer und bezeichnete die Praktiken bei der Grundlagenberechnung und die nun nicht eintretenden Korrekturen als skandalös. Der Sozialverband demonstriere den Politikern bei derartigen Praktiken mit aller Deutlichkeit, wo Fehlentscheidungen zu sozialer Ungerechtigkeit führen. Bauer dankte im Anschluss an seine Ansprache dem Kreisvorstand für dessen ehrenamtlichen Einsatz.

 

Der Geschäftsbericht der Kreisgeschäftsstellenleiterin zeigte auf, dass der SoVD-Kreisverband Grafschaft Bentheim bei der Sozialberatung und der Mitgliederentwicklung gut dasteht. Die Mitgliederzahl bleibe stabil. Die Sozialberatung habe eine gute Erfolgsquote bei den geführten Antrags- und Widerspruchsverfahren. 2016 konnte die Geschäftsstelle insgesamt Gelder in Höhe von 590.000 Euro für die Mitglieder erstreiten. Dies sei laut Gemen das beste Ergebnis in der Geschichte der Aufzeichnung des Kreisverbandes. Die Verfahrenszahl steige stetig.

Die Delegierten bestätigten Alferink als Vorsitzenden. Thomas Lehre wurde stellvertretender Vorsitzender. Neu in den Kreisvorstand wurde Petra Dapprich gewählt. Sie übernimmt das Amt der Frauensprecherin. Als Schatzmeister bestätigte die Versammlung Hans-Dieter Wolters. Schriftführerin bleibt Anita Lotze. Nach Beschluss der Versammlung übernehmen die Vorsitzenden der SoVD-Ortsverbände der Grafschaft Bentheim die Funktion der Beisitzer des Kreisvorstandes. Zusätzlich wurde Johanna Lefers als Beisitzerin gewählt. Revisoren sind Hermann Hoegen, Theodor Dasselaar und Günter Schroven. Zu Ersatzrevisoren wurden Günter Stöppelkamp und Georg Auclair gewählt. Alle Kandidaten erhielten die volle Stimmzahl. 

Verabschiedet wurden Herta und Friedrich Roths, Sophie Bolle und Gerhard Lambers. Sie waren auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl für ein Vorstandsamt im Kreisverband angetreten. Alferink lobte deren langjähren Einsatz für die Mitglieder im SoVD und überreichte einen Präsentkorb.