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Ausstellung zum 100-jährigen Bestehen des SoVD im Kreishaus

Nordhorn. Die Wanderausstellung zum 100-jährigen Bestehen des Sozialverbands Deutschland (SoVD) ist am Freitag, 6. Oktober, feierlich im Nordhorner Kreishaus eröffnet worden. Bis zum 13. Oktober ist die Ausstellung über die traditionsreiche Geschichte des Sozialverbands im Kreishaus (Van Delden-Straße 1) öffentlich zugänglich. Die zahlreichen Bild- und Texttafeln verdeutlichen neben dem seit 100 Jahren geführten Kampf für soziale Gerechtigkeit zudem den Wandel vom Kriegsopferverband zum modernen Sozialverband.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Ausstellung erklärte der Kreisvorsitzende Bernhard Alferink in seiner Begrüßungsrede, dass der Kreisverband sowie die vier Ortsverbände Nordhorn, Neuenhaus, Schüttorf und Bentheim seit 97 Jahren bestehen. Alferink, der dem Kreisverband seit dem Jahr 2000 vorsteht, machte dabei deutlich, dass in seiner 17-jährigen Amtszeit die Kreisgeschäftsführung fast 7 Millionen Euro für die SoVD-Mitglieder erstritten habe und über 9.000 Verfahren geführt worden seien. Seit dem Jahr 2000 habe der SoVD in der Grafschaft Bentheim einen Mitgliederzuwachs von 3.000 auf 4.700 zu verzeichnen.

Der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen, Hans-Peter de Vries erläuterte, dass der Landesverband viel Arbeit in die Konzeption der Ausstellung investiert habe. Die Ausstellung zeige zum einen die Geschichte des Verbands auf. Zum anderen wolle der SoVD aber auch die Entwicklung vom zum einstigen Kriegsopferverband zum heutigen modernen Sozialverband nachzeichnen und die sozialpolitischen Erfolge und Ziele des Verbands verdeutlichen.

Als Vertreter des Landkreises Grafschaft Bentheim erläuterte der erste Kreisrat Uwe Fietsek, dass der Sozialverband als Berater in sozialrechtlichen Fragen eine hohe Kompetenz besitze. „Der SoVD hat sich aber stets auch politisch in den Ring gebracht und sich für soziale Gerechtigkeit stark gemacht“, so Fietsek. Der Kreisrat dankte zudem den zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich für den SoVD und für die Menschen in der Grafschaft Bentheim einsetzen.

Kreisgeschäftsführerin Katrin Gemen berichtete, dass es trotz der heute vorhandenen Grundsicherung noch immer Armut und vielfältige soziale Problemlagen gebe. Daher sei es notwendig, Verbesserungen für die sozialschwachen Menschen in Deutschland zu erreichen und daran kontinuierlich zu arbeiten: „Der SoVD stellt aus diesem Grund heute noch immer wichtige Forderungen an die Politik im sozialrechtlichen Bereich“, sagte Gemen.

Der Landtagsabgeordnete Gerd Will (SPD) lobte den SoVD für dessen sozialpolitisches Engagement. „Der Sozialverband ist ein unverzichtbarer Partner in der Sozialpolitik“, so Will. Der Landtagsabgeordnete bedankte sich ausdrücklich zum Abschluss bei Alferink sowie den ehrenamtlich tätigen SoVD-Mitgliedern für die geleistete Arbeit in der Grafschaft Bentheim.